Die schöne Maserung des Fichtenholzes wird genutzt und poliert und mit Acrylfarben eingefärbt, auf denen die Rosen mit Buntstiften gezeichnet sind. Für den Hintergrund zeichnete der Künstler einen vagen Mond und verlieh ihm durch die Transparenz des Öls und die Schichtung der Farben Tiefe. Die Maserung des Holzes schwingt auch mit den Adern der Rosenpflanze mit, wodurch ein natürliches Muster entsteht. Die Fichtenstütze und die Wellen der gemalten Rosen und Wolken atmen miteinander, um einen leeren Raum auszudrücken. Die rötlichen Rosen schaffen einen unwirklichen Raum im Verhältnis zum nebligen Mond. Ich denke, dass der vorübergehend leere Raum in seiner Zeitlosigkeit, die weder Tag noch Nacht ist, der aktuellen Realität angemessen ist. Sie ist nicht Ausdruck einer surrealistischen Weltanschauung. Vielmehr handelt es sich um eine Maboroshi-Welt.